Programm
Tanz-Toccata | Anton Heiller
Mad Rush | Philip Glass
Sinfonische Tänze aus «West Side Story» | Leonard Bernstein
«La Valse» | Maurice Ravel
etc.
Organist Simon Menges gestaltet gemeinsam mit den beiden Tänzerinnen Vénissia Pierru (FR) und Cigdem Groll (Winterthur) ein abwechslungsreiches Programm für Orgel und Tanz.
Auf dem Programm stehen unter anderem Leonard Bernsteins sinfonische Tänze aus der «West Side Story», Maurice Ravels «La Valse» und Philip Glass‘ «Mad Rush».
Simon Menges ist weithin bekannt als virtuoser Konzertorganist. Sein besonderes Interesse gilt der Bearbeitung von symphonischen Werken für die Orgel.
Vénissia Pierru und Cogdem Groll vereint die Begeisterung für den Tanz seit Kindertagen. Mit einfühlsamen Interpretationen treten die beiden regelmässig als Tänzerinnen auf. Der Schwerpunkt der beiden Tänzerinnen liegt auf modernem Tanz.
Vénissia Pierru und Cigdem Groll arbeiten zudem beide als Tanzpädagoginnen.



Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Ouvertüre zum Oratorium „Paulus”, op. 36
(arr. William T. Best)
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Bach’s Memento:
Marche du veilleur de nuit
Louis Vierne (1870 – 1937)
24 Pièces de fantasie:
Clair de lune
Feux follets
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
An Wasserflüssen Babylon BWV 653
Christ, unser Herr, zum Jordan kam BWV 684
Franz Liszt (1811 – 1886)
Phantasie und Fuge über den Choral
„Ad nos, ad salutarem undam“ S. 259
„Jan Liebermann, der junge Weltstar an der Orgel“ Berliner Zeitung
Jan Liebermann (*2005) erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht und begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Orgelspiel. Er war Jungstudent bei Prof. Gerhard Gnann an der Hochschule für Musik in Mainz und bei Prof. Carsten Wiebusch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Parallel dazu erhielt er Klavierunterricht in der Meisterklasse von Prof. Dr. Lev Natochenny. Derzeit studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Martin Sander.
Jan ist 1. Preisträger des Northern Ireland International Organ Competition 2024, 1. Bundespreisträger in der Kategorie Orgel solo beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ 2021mit Höchstpunktzahl, 2. Preisträger des Internationalen Orgelwettbewerbs Wuppertal 2023 und Preisträger des „International Young Organist Competition Moscow“ 2020, des ersten Internationalen Orgelwettbewerbs Deidesheim 2020 und des Concours International d’Orgue de Dudelange 2023. Des Weiteren ist Jan Sonderpreisträger der Deutschen Stiftung Musikleben. Ebenfalls erhielt er 2021 ein Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung Berlin. Im Herbst 2025 erhielt er als erster Organist seit Einführung des Preises im Jahr 1998 den Förderpreis Deutschlandfunk, der ihm im Rahmen des Musikfestes Bremen verliehen wurde.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Zentren der Orgelmusik, darunter die Berliner Philharmonie, Müpa Budapest, die Essener Philharmonie, die Kathedrale von Pisa, der Freiberger Dom, der Paderborner Dom, der Limburger Dom, der Essener Dom, der Münsterer Dom, der Soester Dom, das Freiburger Münster und St. Michaelis Hamburg. Internationale Konzertreisen führten ihn zudem nach England, wo er u.a. in York Minster, Westminster Abbey, Salisbury Cathedral, King’s College Cambridge, Exeter Cathedral, Truro Cathedral, Selby Abbey und Southwark Cathedral in London auftrat.
Zudem war Jan Liebermann bei zahlreichen namhaften Orgelzyklen zu Gast, darunter der „Hamburger Orgelsommer“, die „Internationalen Orgelkonzerte Erfurt“, die „Internationalen Hill-Orgel-Tage Berlin“, die „Victoria Hall Organ Proms“ in Hanley sowie der „Himmeroder Orgelsommer“. Darüber hinaus war Jan Liebermann in der Konzertreihe „Hörprobe“ des Radiosenders Deutschlandfunk Kultur zu hören und wurde aufgrund seiner musikalischen Erfolge in Radio- (u. a. BR-Klassik, SWR, hr2 Kultur, hr-info, radio3, Deutschlandfunk Kultur) sowie Fernsehsendungen (u. a. rbb24 Abendschau, Landesschau Rheinland-Pfalz) portraitiert.
Im Frühjahr 2024 sorgte Jan Liebermann in der Orgelwelt für Aufsehen, als er bei mehreren öffentlichen Konzerten jeweils alle sechs Triosonaten von Johann Sebastian Bach auswendig aufführte. Für seine künstlerischen Leistungen und sein Engagement wurde er daraufhin vom Rotary Club Mainz mit dem Kulturförderpreis 2024 ausgezeichnet. Bereits ein Jahr später widmete er sich der Aufführung aller Trois Préludes et Fuguesvon Marcel Dupré, die er ebenfalls mehrfach in öffentlichen Konzerten auswendig präsentierte.
Im Jahr 2025 war Jan Liebermann mehrfach in der Berliner Philharmonie zu erleben. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der dortigen Schuke-Orgel gab er sein umjubeltes Solodebüt und trat in einem weiteren Konzert mit dem Solo-Flötisten der Berliner Philharmoniker Emmanuel Pahud auf. Darüber hinaus konzertierte er an drei Abenden mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Andris Nelsons.

Programm
Peter I. Tschaykowsky
«Schicksals-Sinfonie»
Sinfonie Nr. 5 in e-moll, Opus 64
I. Andante – Allegro con anima
II. Andante cantabile, con alcuna licenza
III. Walzer. Allegro moderato
IV. Finale. Andante maestoso – Allegro vivace (Alla breve) – Meno mosso
Andrew Dewar ist ein herausragender Organist seiner Generation. Sein enormes Repertoire umspannst alle Epochen und eigene Bearbeitungen. Jüngst hat der britische Organist P. I. Tchaikovskys 5. Sinfonie für Orgel bearbeitet.
Andrew Dewar spielte bereits mit neun Jahren als Organist in seiner Heimat Yeovil (Somerset). Ein Stipendium an der Wells Cathedral School ermöglichte ihm 1996 bis 2000 Studien bei Rupert Gough, David Sanger, David Briggs (Improvisation) und Dr. David Ponsford (Cembalo). Nachdem er 1999 bis 2000 als Orgelstipendiat an der Kathedrale von Wells tätig war, setzte er seine Studien bei Prof. Dr. Ludger Lohmann an der Musikhochschule Stuttgart fort.
Dewar ist Preisträger eines der bedeutendsten Orgelwettbewerbe beim St. Alban’s International Organ Festival (2005) und gewann weitere erste Preise beim Plymouth-Orgelwettbewerb für junge Organisten, dem Felix Mendelssohn Bartholdy Wettbewerb in Berlin, dem Bach-Wettbewerb Wiesbaden und dem Pipeworks International Organ Competition in Dublin. Seine Konzertreisen bringen ihn regelmäßig zu berühmten Kirchen und Konzerthallen wie dem St. John’s Smith Square und dem King’s College Cambridge in London, dem Konzerthaus Berlin, dem Dom zu Passau sowie nach Russland und Nordamerika. Zusätzlich zu seiner Arbeit als Solorezitalist gibt er Meisterkurse und ist aktuell Jurymitglied beim Internationalen BACH/LISZT Wettbewerb in Weimar.
Andrew Dewar unterrichtet als Professor für Orgel am »Royal College of Music« in London und ist seit 2010 Organist an der »Cathédrale américaine de Paris« mit ihrer berühmten Cavaillé-Coll-Orgel. Sie wurde 1887 fertiggestellt und im gleichen Jahr vom französischen Organisten und Komponisten Alexandre Guilmant eingeweiht.

Martina Hofmann | Sopran
Simon Menges | Orgel
Am Karfreitag, 3. April, findet um 17.00 Uhr unser jährliches Karfreitagskonzert statt. Dieses wird von unserem Kirchenmusiker Simon Menges gemeinsam mit der Sopranistin Martina Hofmann gestaltet. Auf dem Programm steht Musik von Johann Sebastian Bach, Gustav Mahlers berühmtes Allegretto aus der 5. Sinfonie und Richard Strauss «Vier letzte Lieder». Die «Vier letzten Lieder» entstanden 1948 nach Gedichten von Joseph von Eichendorf und Hermann Hesse in der Schweiz, wohin Richard Strauss mit seiner Ehefrau geflohen war. Die Lieder dokumentieren die Auseinandersetzung des Komponisten mit den Themen Tod und Abschied, auch vor dem Hintergrund des vergangenen Krieges und mit dem Wissen um den baldigen eigenen Tod. Im letzten der vier Lieder, «Im Abendrot», zitiert Strauss nicht nur sein eigenes Orchesterstück «Tod und Verklärung», sondern, rhythmisch leicht abgewandelt, auch den Beginn des «Deutschen Requiems» von Johannes Brahms.
Eintritt frei | Kollekte

Simon Menges spielt die 24 Präludien und Fugen aus Johann Sebastian Bachs «Wohltemperiertem Clavier, Band I».
Im Rahmen des Bodenseefestivals spielt unser Organist ein Programm zum Thema «In Bewegung».
Eintritt frei | Kollekte
Am 11. Januar 2026 laden wir um 17.00 Uhr ins Kirchgemeindehaus ein. Unter dem Motto «Mit Swing ins neue Jahr» spielt das «Base Jazz Trio» Jazzstandards in originellen Arrangements. Das Programm umfasst Stücke mit schnellen Drives bis hin zu feinen Balladen. Als Gastsolist an der Gitarre hören Sie Fabian Brenner. Im Anschluss an das beschwingte Neujahrskonzert sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.

Das Ensemble Noema wird gemeinsam mit unserem Kirchenmusiker Simon Menges ein Programm unter dem Titel «Verzweiflung – Sehnsucht – Zuversicht» zu Gehör bringen. Die Musik reicht dabei von Renaissance bis Moderne und spiegelt die Geschehnisse der Passion Christi wider. Das Ensemble Noema besteht aus den drei Sängerinnen Alessandra Marten, Lea Roller und Fabienne Schwarz-Loy. Lea Roller wird zudem an der Querflöte und Fabienne Schwarz-Loy am Cello zu hören sein.


Virtuose Musik von Ravel und Gershwin in Bearbeitungen für Flügel und symphonische Orgel
Das Finale des internationalen Arboner Orgelfestivals gestalten der Arboner Organist Simon Menges und die lettische Pianistin Arta Arnicane. Sie spielen Musik von Maurice Ravel – zu dessen 150. Geburtstag – sowie George Gershwins «Rhapsody in Blue» in Bearbeitungen für Klavier und unsere grosse, orchestrale Orgel.
Im Anschluss an das Abschlusskonzert findet ein Apéro im Kirchgemeindehaus statt.
Die Gabe, eine spezielle Konzertatmosphäre zu kreieren und so die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, hat der Pianistin Arta Arnicane ein intensives Konzertleben gesichert.
Wärme und Energie in Verbindung mit Intelligenz ihrer Interpretationen ermöglichen ihr, mit Erfolg ein kleines erlesenes Publikum wie auch einen grossen Konzertsaal zu berühren und zu faszinieren. In Riga in eine Musikerfamilie geboren, hat Arta Arnicane mit 4 Jahren angefangen, Klavier zu spielen und zu komponieren. Ihre Ausbildungsgänge – Masterstudien in Glasgow (2003), in Riga (2008) und in Zürich (2010 und 2012) – welche sie alle mit Auszeichnung abgeschlossen hat, wurden von zahlreichen Stiftungen gefördert.