Virtuose Musik von Ravel und Gershwin in Bearbeitungen für Flügel und symphonische Orgel
Das Finale des internationalen Arboner Orgelfestivals gestalten der Arboner Organist Simon Menges und die lettische Pianistin Arta Arnicane. Sie spielen Musik von Maurice Ravel – zu dessen 150. Geburtstag – sowie George Gershwins «Rhapsody in Blue» in Bearbeitungen für Klavier und unsere grosse, orchestrale Orgel.
Im Anschluss an das Abschlusskonzert findet ein Apéro im Kirchgemeindehaus statt.
Die Gabe, eine spezielle Konzertatmosphäre zu kreieren und so die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, hat der Pianistin Arta Arnicane ein intensives Konzertleben gesichert. Wärme und Energie in Verbindung mit Intelligenz ihrer Interpretationen ermöglichen ihr, mit Erfolg ein kleines erlesenes Publikum wie auch einen grossen Konzertsaal zu berühren und zu faszinieren. In Riga in eine Musikerfamilie geboren, hat Arta Arnicane mit 4 Jahren angefangen, Klavier zu spielen und zu komponieren. Ihre Ausbildungsgänge – Masterstudien in Glasgow (2003), in Riga (2008) und in Zürich (2010 und 2012) – welche sie alle mit Auszeichnung abgeschlossen hat, wurden von zahlreichen Stiftungen gefördert.
Den Auftakt des diesjährigen Orgelfestivals macht der FeierAbend-Gottesdienst mit bekannter Filmmusik.
Simon Menges | Orgel Pfr Harald Ratheiser | Liturgie
Benjamin Guélat, Kathedral-Organist aus Solothurn, improvisiert in Arbon über den Stummfilm «For Heavens Sake»
Am 7. September heisst es um 19.00 Uhr «For heaven’s sake – um Himmels Willen», wenn Benjamin Guélat, Organist der Kathedrale Solothurn zum gleichnamigen Stummfilm improvisieren wird. Benjamin Guélat hat sich als versierter Improvisator einen grossen Namen gemacht und ist vor allem auch für die Begleitung von Stummfilmen bekannt.
«For heaven’s sake – Um Himmels Willen» ist eine US-amerikanische romantische Komödie des Regisseurs Sam Taylor. Der Film kam am 4. April 1926 in den Vereinigten Staaten in die Lichtspielhäuser. Ein sorgloser junger Millionär (Harold Lloyd) muss seine Lebensweise ändern, als er sich in die Tochter (Jobyna Ralston) eines armen Seelsorgers verliebt, der ein Obdachlosenasyl führt.
Die international gefragte Pariser Organistin Lucile Dollat aus Paris spielt beim Arboner Orgelfestival
Unter dem Motto «Die Königin der Instrumente» ist am 31. August um 19.00 Uhr die international gefragte Organistin Lucile Dollat aus Paris zu Gast in Arbon. Die junge französische Organistin ist bekannt für ihr virtuoses Orgelspiel und ihre farbenreichen Improvisationen. Lucile Dollat hat ein Programm aus Bearbeitungen von Orchesterwerken – u.a. Igor Strawinskys «Feuervogel» – und Improvisationen, für die sie grosse Bekanntheit erlangte, im Gepäck.
PROGRAMM Johann Sebastian BACH (1685-1750): Ciacona in d moll
Lucile DOLLAT (1997): Improvisation
Gabriel FAURÉ (1845-1924): Prélude et Sicilienne Auszug aus «Pélléas et Mélisande»
Claude DEBUSSY (1862-1918): La Cathédrale engloutie
Lucile DOLLAT (1997) : Improvisation
Igor STRAVINSKY (1882-1971) : Berceuse and Final Auszug «The Firebird»
Am Sonntag, 03. September 2023, findet im Anschluss an den Gottesdienst um ca. 11.00 Uhr eine Orgelführung statt. Simon Menges gibt Jung und Alt Einblicke in das grösste Instrument im Kanton Thurgau.
Nadia Bandura (Charkiv/Ukraine) und Simon Menges musizieren gemeinsam an der Orgel und am Flügel in der Bergli-Kirche. Auf dem Program stehen unter anderem Sergej Rachmaninoffs Paganini Variationen, die im original für Klavier und Orchester komponiert wurden. In diesem Konzert wird der Orchesterpart von der bodenseeORGEL übernommen. So wird in diesem Konzert ein spannender und virtuoser Dialog zwischen Klavier und Orgel stattfinden. Nadia Bandura floh mit ihrem Vater vor dem Krieg in der Ukraine. Einige Monate lebte sie gemeinsam mit ihrem Vater in Arbon. Nadia Bandura ist inzwischen zurück in Charkiv, während ihr Vater nach wie vor in Arbon lebt.