Samstag, 2. Mai, 8.00 Uhr, Treffpunkt Busbahnhof Arbon
Von Herisau, via Gübsensee und Bruggen nach St.Gallen
Wir schliessen uns dem «Pilgern am Wiboradatag an» (siehe auch: Wiborada | 1100 Jahre Erinnerung). Seit 2016 wird jedes Jahr am 2. Mai für eine Kirche mit* den Frauen gepilgert. Es ist ein gemeinsamer Weg von Männern und Frauen für die Zukunft der Kirche.
Dieses Jahr startet der Weg mit einem Impuls in der katholischen Kirche in Herisau. Via Gübsensee und Bruggen führt der Weg bis zur Kirche Mangen. Wir freuen uns, gemeinsam als Gruppe teilzunehmen.
Treffpunkt und Dauer: 08.00 Uhr Busbahnhof Arbon, 08.06 Uhr, 200er Bus via St.Gallen nach Herisau. Der Abschluss gestaltet sich individuell.
Mitnehmen: Picknick, Getränk
Wegstrecke: 13,5 km I 4 h 20 min Wanderzeit
Kosten: CHF 20.-
Anmeldung: Gerne per WhatsApp 077 415 21 81 oder Mail an sandra.troxler@evang-arbon.ch bis zum 25. April 2026.
Spontan-Entschlossene sind gemäss OK jedoch auch herzlich willkommen, resp. wer lieber individuell kommen mag, kann sich später anschliessen.

@ref-sgc
« . . . und wie sie strahlt! Alles leuchtet irgendwie. Schau mal da rechts dieses Blau!» Du brauchst nicht schwindelfrei sein, wenn’s auch hoch hinaus geht. Wir heben ab, sausen einmal um den Mond und düsen zu den Sternen.
Dein Traum, einmal Astronaut zu sein, wird endlich wahr. So leuchtend und schillernd wie unsere Erde von oben sind auch die bunten Kristalle tief aus ihrem Inneren.
Wir steigen ein letztes Mal in die Kristallhöhle, machen ein Uni-Hockey-Turnier und nehmen Abschied von Eichberg.
Denn 2027 geht’s an die Donau auf eine richtige Ritterburg mit Kanu-Fahren, Abseilen von der Burgbrücke und anderen Abenteuern.
4.-10.10.26, Eichberg, SG,
4.-8. Klasse, ab Fr. 255.-
Anmelden bis 20.9.26
Katholische Kinder sind ebenso willkommen!
Kontakt: Joachim Gerber, Jugendarbeiter, Mail: joachim.gerber@evang-arbon.ch, Tel. 077 486 85 44.

Haben in unserer rationalen und digitalen Welt Wunder noch Platz? Schauen wir um uns: Das Frühjahr ist voller Wunder!
Ein brauner Schmetterling mit roter Flügelbinde schaukelt durch den Pfarrgarten. Der Admiral ist in Südeuropa aus seiner Puppe geschlüpft und hat es, oh Wunder, geschafft, über die Alpen bis nach Arbon zu flattern. Aus Samen, nicht grösser als ein Stecknadelkopf, schieben sich feine Wurzeln erdwärts und grüne Blättchen, später bunte Blumenköpfe, himmelwärts. Wie machen die das? Ein Wunder!
Ab anfangs Mai wird es in den Brutkästen unter dem Kirchendach wieder lebendig: Mauersegler schlüpfen bis Ende Juli ein und aus und füttern ihre Jungen mit Insekten aus der Luft. Tausende von Kilometern haben sie letzten Sommer bis nach Süd- und Westafrika zurückgelegt um dort – immer in der Luft – unsere Winterszeit zu verbringen und daraufhin zielgenau den Rückweg in ihre Brutkästen zu finden. Ein echtes Wunder!
Im Bienengärtchen vor dem Sekretariat suchen bald hungrige Wild- und Honigbienen nach einheimischen Blütenpflanzen und blühenden Gehölzen. Besonders gross und prächtig ist die blau-schwarz schillernde Holzbiene, die mit der Klimaerwärmung von Süden her eingeflogen ist. Für die Eiablage benötigt sie altes, morsches Holz. Die Insekten sind nicht nur unverzichtbare Bestäuberinnen, sondern auch Nahrung für viele andere Wildtiere wie Igel, Vögel, Eidechsen, Kröten und Frösche. Zur Insektenförderung wurden und werden im Zug des «Grünen Güggel» auf dem Kirchenareal die aus Kleinasien stammenden Kirschlorbeer und die nordamerikanischen Essigbäume ersetzt durch einheimische Blüten und Beeren tragende Sträucher. Anstelle von sterilen Forsythien soll die bei Insekten beliebte, frühblühende Kornelkirsche, deswegen auch Tierlibaum genannt, gepflanzt werden.
Weitere Massnahmen zu Gunsten der Umwelt waren in letzter Zeit: ein deutlicher Rückgang des Energieverbrauchs, Sicherheitsmassnahmen, sorgsamer Umgang mit Büromaterial und Reinigungsmitteln.
Die Übergabe des wertvollen Re-Audits erfolgte an der Hauptversammlung vom 15.02. durch Kirchenratspräsidentin Christina Aus der Au. Begleitet wurde sie von der kompetenten Helferin auf unserem Weg zum Erfolg, der Romanshorner Pfarrerin Gaby Zimmermann. Die Kirchenratspräsidentin will darauf hinwirken, dass sich auch die Evangelische Kantonalkirche um die Umwelt-Auszeichnung «Grüner Güggel» bemüht. Das ist doch wunderbar!
Erica Willi, Mitglied der Umweltkommission

Holzbiene im Bienengärtli, Sommer 2025
Sonntag, 8. März, 17.00 Uhr, Kirchgemeindesaal
Das «Wohltemperierte Clavier» (BWV 846-893) von Johann Sebastian Bach ist ein wegweisender Zyklus in zwei Bänden mit jeweils 24 Präludien und Fugen. Die Oktave eines Klaviers ist in zwölf Töne unterteilt. Zu jedem der zwölf Töne gibt es im «Wohltemperierten Clavier» ein Präludium und eine Fuge: sowohl in Dur als auch in Moll.
«Wohltemperiert» bezieht sich bei diesem Werk nicht auf die Raumtemperatur, sondern auf die Stimmung des Instrumentes. Eine neuartige Stimmung ermöglichte damals zum ersten Mal das Spiel in allen 24 Tonarten. Diese Möglichkeit demonstrierte Bach in seiner wegweisenden Sammlung auf höchst kunstvolle Weise.
Heute gilt das «Wohltemperierte Clavier» als Meilenstein der Klavierliteratur. Simon Menges interpretiert am Bechstein Klavier des Kirchgemeindesaals alle 24 Präludien und Fugen des ersten Bandes.
Eintritt frei / Kollekte
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Für die Sekretariatsräume im Haus Lichtenberg, Römerstrasse 5, suchen wir eine zuverlässige und selbständig arbeitende Reinigungshilfe. Die Aufgabe umfasst die Reinigung der Büroräume und der Cafeteria.
Der Einsatz erfolgt zweimal pro Woche, für jeweils 1.5 bis 2 Stunden. Wir erwarten eine sorgfältige, selbständige und zuverlässige Arbeitsweise.
Haben wir ihr Interesse geweckt? Bitte kontaktieren Sie: karin.brand@evangarbon.ch.
Wir freuen uns auf Sie!

Bildquelle: everdrop GmbH / Unsplash
Liebe Saskia, was sind deine Aufgaben beim Cevi Arbon?
Ich verantworte die Gestaltung der regelmässigen Samstag-Nachmittags-Programme und wirke bei der Organisation von Lagern, der Waldweihnacht sowie des Cevi-Gottesdienstes mit, der am 8. März 2026
geplant ist. Darüber hinaus bin ich Mitglied des Vorstands des Cevi Arbon.
Was steht in diesem Jahr an?
Im Jahresverlauf sind zwei Höhepunkte geplant: der Cevi-Gottesdienst am 8. März sowie das Pfingstlager, das vom 23. bis 25. Mai stattfinden wird.
Was ist ein Thema, das dir am Herzen liegt?
Besonders am Herzen liegt mir, Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen und ihnen einen wohltuenden Ausgleich zum immer schneller werdenden Alltag zu bieten.
Herzlichen Dank, Saskia, für deine Zeit!
Über Saskia Krucker
Saskia Krucker ist seit 2007 als Leiterin im Cevi tätig und seit 2013 Abteilungsleiterin der Jungschar zusammen mit Sven Krucker und Emanuel Tan. Ihre Hobbys sind Kochen, Backen, Mantrailing.
Über die Cevi Jungschar Arbon
Bereits seit 1978 gibt es die Jungschar des Cevi Arbon. Und immer noch sind sie am liebsten draussen am Lagerfeuer und im Wald. Aber auch Basteln im Trocknen gehört zum Programm. Die
Jungschar ist vielfältig und aktiv. Ihre Tätigkeiten reichen von Samstagnachmittag-Programmen, über diverse Anlässe (Ferienspass, Schnupperzeltnacht, …), Mitwirken an gemeinnützigen
Projekten bis hin zu mehrtägigen Zeltlagern.

Wir gehen mit unserem Rebberg bereits in die zweite volle Saison. Nachdem letzten Herbst aus den geernteten Trauen «Traubentau» (Traubenschorle) produziert wurde, können wir evtl. bereits diesen Herbst den ersten Weinjahrgang ins Auge fassen. Deshalb geht es nun darum, einen Namen für unseren Rebberg resp. unseren Wein zu finden. Dafür lancieren wir einen Wettbewerb: Schicke deinen Namensvorschlag bis spätestens Ende April an: harald.ratheiser@evang-arbon.ch. Der Gewinnerin resp. dem Gewinner winkt je nach Wunsche eine Flasche Wein oder Traubentau. Danke für’s Mitmachen.

Nigeria – «Ich will euch stärken, kommt!»
Unter dem Leitsatz «Ich will euch stärken, kommt!» – angelehnt an das bekannte Wort Jesu «Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten tragt; ich werde euch Ruhe schenken» (Mt 11,28) – berichten die Frauen des nigerianischen Organisationskomitees von den Herausforderungen ihres Alltags und davon, wie sie im Glauben Kraft und innere Ruhe finden.
Nigeria liegt an der Westküste Afrikas und umfasst eine Fläche von 923’768 km². Mit etwa 230 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Land des afrikanischen Kontinents.
Die religiöse Landschaft ist vielfältig: Neben traditionellen afrikanischen Glaubensformen wurde während der Kolonialzeit das Christentum durch europäische Missionare verbreitet. Im Norden des Landes ist der Islam stark vertreten.
Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Kultur wider, etwa in den farbenprächtigen Textilien, deren Muster Geschichten über Herkunft, Identität und Tradition erzählen.
Obwohl Frauen in Nigeria in Politik, Wissenschaft und Kultur verantwortungsvolle Positionen innehaben, sind viele ihrer Rechte noch nicht vollständig umgesetzt.
Das ökumenische Vorbereitungsteam lädt Sie herzlich ein, gemeinsam mit den Menschen aus dem Weltgebetstags-Land um Zukunft, Hoffnung und Vertrauen auf Gott zu beten.
Der Weltgebetstag findet am Freitag, 6. März, um 19.00 Uhr in der Katholischen Kirche St. Martin in Arbon statt.
In eigener Sache: Mit diesem Gottesdienst nehmen wir als Vorbereitungsteam Abschied von Ihnen, da wir sowohl beruflich als auch privat stark gefordert sind. In den letzten Jahren ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher und damit auch die Spenden für die Projekte leider kontinuierlich zurückgegangen, dies bei unverändert hohem organisatorischem Aufwand. Nach sorgfältiger Abwägung haben wir uns deshalb entschieden, uns als Vorbereitungsteam zurückzuziehen. Ob sich neue Engagierte finden und der Weltgebetstag in unseren Kirchen in Arbon ab 2027 weiter gefeiert wird, bleibt offen.
Rahel Rutz, Evelin Thalman, Sandra Troxler und Dora Soller

Bildquelle: 2026 Nigeria – Weltgebetstag
Ökumenische Fastenkampagne 2026 – Hunger frisst Zukunft
Die Ökumenische Fastenkampagne 2026 setzt einen besonderen Schwerpunkt auf das Recht auf lokales Saatgut. Unter dem Motto «Hunger frisst Zukunft» macht sie darauf aufmerksam, wie wichtig Saatgutvielfalt für eine hoffnungsvolle und gerechte Zukunft ist.
Die Fastenzeit lädt dazu ein, Tag für Tag neue Hoffnung zu säen. Während hierzulande im Frühling die Natur aufblüht, erleben viele Menschen im Globalen Süden keinen Neubeginn. Sie kämpfen um ihr Recht auf eigenes Saatgut – die Grundlage für eine gesunde, lokal verankerte Ernährung.
Auch wir können Zeichen der Solidarität setzen: durch den bewussten Griff zu saisonalen Produkten, alten Gemüsesorten oder selbst angebauten Kräutern und Beeren. Solche Schritte zeigen, dass nachhaltige Lebensweisen möglich sind und stärken zugleich Bäuerinnen und Bauern weltweit.
Der Fastenkalender – gedruckt und digital – begleitet durch die Fastenzeit mit täglichen Impulsen, Rezepten, Geschichten aus Nord und Süd sowie Anregungen für einen achtsamen Alltag. Er hilft, die Verbindung zwischen Hunger, Saatgut und Zukunft besser zu verstehen und lädt ein, über eine gerechte und schöpfungsbewahrende Landwirtschaft nachzudenken. Er liegt in unserer Kirche und im Sekretariat für Sie bereit – nehmen Sie gerne ein Exemplar mit. Oder bestellen sie ihn bei regula.koechli@evang-arbon.ch.
Weitere Informationen: https://sehen-und-handeln.ch/fastenkalender-abonnieren
Pfr. Michael Röll und Sandra Troxler

Vermutlich haben noch nie so viele Besucherinnen und Besucher unseren Adventsmarkt besucht und die schöne Stimmung genossen. Entsprechend freuen wir uns über den sagenhaften Reinerlös von Fr. 5’897.91. Amber Abdiwahid, Vertreterin des Vereins Hiki «Hilfe für hirnverletzte Kinder», nahm den Check mit grosser Dankbarkeit entgegen.
