«Sie waren so wonderful höflich. Als sie erzählten, war mir gleich klar warum. Natürlich, Japan! Dort trafen sie meine gute Kollegin, Prof. Watanabe, und machten good experiences mit Stäbchen-Essen und Origami-Challenges. Hier, in my hometown L.A., wir haben gemacht viele Filme and waren auf dem red carpet mit viele Stars», schwärmte unsere Gastgeberin, die «Frau Professor» von der UCLA in Kalifornien, von unserem Herbstlager und der Idee, mit einem ganzen Ort wie Eichberg eine Weltreise zu machen. Nach Japan, USA und Schweiz war auf dem Weg nach Schottland wegen technischer Probleme an unserer Maschine ganz unvorhergesehen noch ein Stopp in Marokko nötig. Alles ganz ohne gross CO2 und Jetlag: Fliegen einfach wie im Schlaf.
Und nächstes Jahr geht’s dann vom 4. – 10. Oktober 2026 ins Universum – schon mal vormerken!
Joachim Gerber, Jugendarbeiter

13 Jugendliche der Katholischen und Evangelischen Kirchen Arbons und Roggwils gingen am 26. November 2025 mit dem Jugendarbeiter Joachim Gerber zwei Stunden auf die Gass, Leute finden, die ihnen «helfen» diesen Baum zu schmücken – ein Kurs von «yourlevelup.ch», der neuen Form von Religion auf der Oberstufe.
Von einer noch neuen Reise-Zahnbürste bis hin zu einem wunderschönen Friedensengel aus Porzellan war fast alles dabei.
Vor allem aber kam es zu vielen freundlichen Begegnungen mit wirklich warmherzigen Menschen dieser Stadt. Allen, die mitgemacht haben, ein ganz herzliches Dankeschön!
Joachim Gerber, Jugendarbeiter

Weisst du, wo die Bienen sind – wo sind sie geblieben …?
Beim Aufgang zum Sekretariat der evangelischen Kirche an der Römerstrasse ist es ruhig geworden. Noch vor wenigen Wochen brummte und summte es dort lebhaft. Das Bienen-Holzgestell an der Hauswand wirkt nun leer und leblos. Schlafen die Wildbienen?
Honigbienen überwintern als Staat („der Bien“) im Stock und leben von ihren Honigvorräten. Dass der Mensch ihnen diese Kostbarkeit meist entzieht und durch Zuckerwasser ersetzt, sei nur nebenbei erwähnt.
Wildbienen (ausgenommen Hummeln) brauchen keine Vorräte. Ihr Leben als erwachsene Insekten dauert nur wenige Wochen. In dieser Zeit sorgen die Weibchen für Nachwuchs. Dafür benötigen sie Hohlräume, wie die Schilfröhrchen im Gestell. Passt der Durchmesser, bringt die Mauerbiene Blütenstaub von bis zu 300 Blüten ein, legt ein Ei darauf und verschliesst die Zelle mit Mörtel; fünf- bis sechsmal hintereinander. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die vom Vorrat zehren, wachsen, sich häuten und sich in einen Kokon einspinnen. Nach der winterlichen Ruhezeit verwandeln sie sich in erwachsene Insekten. Dann ist die frisch geschlüpfte Mauerbiene bereit für ihren Flug in die Frühlingssonne mit blühenden Obstbäumen.
Erica Willi, Mitglied der Umweltkommission

Nestverschluss einer Mauerbiene an einem Schilfrohr
Der mitenand-Tag am 7. September begann mit einem lebendigen Familiengottesdienst, bei dem viele Kinder, die Bergli-Band und das Katechetik-Team mitwirkten und unsere Erstklässlerinnen und Erstklässler gesegnet wurden. Bei Spiel, Spass, feinem Essen und kreativen Angeboten im Pfarrgarten kamen Klein und Gross miteinander zusammen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mitgeholfen und so zu einem fröhlichen und bereichernden Fest beigetragen haben.



Taucher aus der Tiefe – Vor dem inneren Auge fiel man ins tiefe Becken und stellte sich vor, wie einen von unten plötzlich Arme hielten und zu einer Lucke hievten. Ein vier Meter tiefer Wasserschacht, in den manche Schauspieler während der Aufführung des Freischütz sich Tag für Tag haben fallen lassen müssen. Unser Guide konnte aber auch noch von anderen technischen Details der grössten Freilichtbühne der Welt berichten, bei denen mancher der 15 Kinder und Jugendlichen unserer Kirchgemeinde leuchtende Augen bekam. Sie erlebten beim Besuch der Seebühne in Bregenz einen aufregenden Nachmittag zu dem Joachim Gerber, unser Jugendarbeiter, am 16. August eingeladen hatte. Unterstützung fand er dankenswerterweise in Clara Blanke, einer unserer Jungleiterinnen. Weiterer Höhepunkt war zuvor sicher noch der Glace-schleckende Gang entlang der Promenade, auf dem schon die diesjährige «Schneebühne» in der Ferne zu erkennen war.




Über 80 Personen – gross und klein, alt und jung – trafen sich am Samstagmorgen, um einen Rebstock auszuwählen und ihre Namensplakette anzubringen. Die stolzen Rebstockpatinnen und -paten können nun live mitverfolgen, wie „ihr“ Rebstock wächst und gedeiht. Im nächsten oder übernächsten Jahr dürften die Trauben dann erstmals zu Wein verarbeitet werden. Wir freuen uns darauf!















Am vergangenen Samstag machten sich acht Pilger und Pilgerinnen auf den Weg von St. Gallen nach Herisau. Die Wanderung begann mit einem besonderen Highlight: dem Aufstieg auf den Kirchturm der evangelischen St. Laurenzenkirche in St. Gallen. Wir waren alle beeindruckt von der Aussicht auf die Stadt und die Umgebung. Ein wunderschöner Start in den Pilgertag!
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite – strahlender Sonnenschein und warme, ja heisse Temperaturen, was die Wanderung aber auch zu einer echten Herausforderung machte. Unser Weg führte uns durch die bereits am Morgen belebte Altstadt zum Burgweiherareal mit dem Tröckneturm und der hübschen Kapelle Maria Einsiedeln.
Von dort führte der Weg bald hinaus ins Grüne. Am Gübsensee erfreute uns der benachbarte Hofladen. Wir konnten unser mitgebrachtes Picknick ergänzen mit einem gekühlten Getränk, Käse, Brot oder sogar einer Glace. Die Mittagspause am Gübsensee hatten wir uns verdient, und eine Mitpilgerin nutzte die Gelegenheit und genoss eine Abkühlung im See. – Nach einigen weiteren Erhol- und Trinkpausen im Schatten erreichten wir Herisau. Bevor wir uns auf den Weg zum Bahnhof machten, gönnten wir uns ein kühles Getränk unter Sonnenschirmen im Gasthaus Marktplatz.
Einmal mehr: gemeinsam unterwegs sein, sich gegenseitig unterstützen und achten, die Natur geniessen, Neues entdecken und Erlebtes teilen – genau das verbindet uns beim Pilgern.
Danke allen Teilnehmenden und gerne auf ein ander Mal. Buen Camino!
Sandra Troxler



Ein Gespräch mit Pfarrer Michael Röll über das neue Kurssystem im Oberstufenunterricht
Michael, was hat es mit dem neuen Kurssystem «YOUR LEVELUP» auf sich?
Wir wollten den Religionsunterricht für die Oberstufe so gestalten, dass er noch besser zu den Jugendlichen passt. Statt eines Unterrichts, der sich stark nach «Schule» anfühlt, gibt es jetzt ein modulares Kurssystem. Jugendliche können ihre Kurse selbst wählen – nach Thema, Zeit, Leitung und Ort. Ziel ist es, Glauben erlebbar zu machen und gleichzeitig Wissen zu vermitteln. Und ein grosses Problem bisher – Terminkollisionen – soll dadurch gelöst werden.
Das klingt spannend. Und das ist jetzt alles freiwillig?
Verbindlichkeit bleibt ein wichtiger Bestandteil. Jeder Kurs bringt eine gewisse Anzahl an Punkten. Die Jugendlichen sammeln diese über zwei Schuljahre hinweg – 20 Punkte pro Jahr, also insgesamt 40. Zeitlich entspricht das etwa dem Umfang des bisherigen Unterrichts. Diese 40 Punkte sind Voraussetzung für die Teilnahme am Konfirmationsunterricht. Wer grundsätzlich nicht teilnehmen möchte, muss – wie bisher – eine Abmeldung durch die Eltern einreichen.
Wann startet das Projekt?
Offiziell geht’s im kommenden Schuljahr los. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und wir freuen uns sehr auf den Start.
Wer steht eigentlich hinter dem Projekt?
Das Kurssystem ist ein Gemeinschaftsprojekt: ökumenisch entwickelt von der evangelischen Kirchgemeinde Roggwil, der evangelischen Kirchgemeinde Arbon und der katholischen Pfarrei Arbon.
Kannst du uns konkrete Beispiele für die Kurse geben?
Gerne – und da ist wirklich für jede und jeden etwas dabei.
- Beim Kurs «Outdoor Night» verwandelt sich die Wiese neben dem katholischen Pfarreizentrum für eine Nacht in ein Tipi-Zeltlager. Wir kochen gemeinsam, singen am Lagerfeuer und übernachten unter freiem Himmel.
- Im Kurs «Süchtig nach … » setzen wir uns mit den Gefahren von Social Media, Rauschmitteln und anderen Abhängigkeiten auseinander. Dabei kommen auch Expertinnen und Experten der Fachstelle Perspektive Thurgau zu Wort.
- Etwas anders, aber nicht weniger tiefgründig geht es im «Holy Water – Cocktail Club» zu. Wir mixen alkoholfreie Cocktails und sprechen dabei über Fragen des Lebens.
Wie viele Kurse gibt es denn insgesamt?
Insgesamt bieten wir über 70 Kurse an. Damit ist sichergestellt, dass jede und jeder ausreichend Auswahl hat – sowohl zeitlich als auch thematisch.
Wo finde ich weitere Informationen?
Alle Infos gibt’s auf unserer Website: www.your-levelup.ch. Dort sind die Kurse beschrieben (www.your-levelup.ch/kursliste), alle Termine aufgelistet und das Punktesystem erklärt. Auch Hinweise zur Anmeldung und Kontaktmöglichkeiten finden sich dort.
Das Interview führte Miriam Augustine

Bei wunderbarem Wetter besuchten etwa 60 Erwachsene und viele Kinder den Tauferinnerungs-Gottesdienst «rund um die Kirche».







Im August und September steht beim Orgelfestival wieder unsere bodenseeORGEL im Fokus.
Den Auftakt gibt der FeierAbend am 24. August um 19.00 Uhr, in dem Simon Menges wieder bekannte Filmmusik an der Orgel spielen wird: Pink Panther – Phantom of the Opera – Seabiscuit – Ziemlich beste Freunde – Gladiator – Das Boot.
Am 31. August ist unter dem Motto «Die Königin der Instrumente» die junge, international gefragte Organistin Lucile Dollat aus Paris zu Gast. Lucile Dollat hat ein Programm aus Bearbeitungen von Orchesterwerken – u.a. Igor Strawinskys «Feuervogel» – und Improvisationen, für die sie grosse Bekanntheit erlangte, im Gepäck.
Am 7. September gibt es um 11.00 Uhr ein Kurzkonzert mit Orgelführung für Familien. Am selben Tag heisst es dann «For heaven’s sake – um Himmels Willen», wenn der Solothurner Domorganist Benjamin Guélat zum gleichnamigen Stummfilm improvisieren wird.
Das Finale gestaltet am 14. September um 19.00 Uhr unser Kirchenmusiker Simon Menges zusammen mit der lettischen Pianistin Arta Arnicane. Sie spielen Musik von Maurice Ravel – zu dessen 150. Geburtstag – sowie George Gershwins «Rhapsody in Blue» in Bearbeitungen für Klavier und unsere grosse, orchestrale Orgel. Im Anschluss an das Abschlusskonzert findet ein Apéro im Kirchgemeindehaus statt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!