Liebe Saskia, was sind deine Aufgaben beim Cevi Arbon?
Ich verantworte die Gestaltung der regelmässigen Samstag-Nachmittags-Programme und wirke bei der Organisation von Lagern, der Waldweihnacht sowie des Cevi-Gottesdienstes mit, der am 8. März 2026
geplant ist. Darüber hinaus bin ich Mitglied des Vorstands des Cevi Arbon.
Was steht in diesem Jahr an?
Im Jahresverlauf sind zwei Höhepunkte geplant: der Cevi-Gottesdienst am 8. März sowie das Pfingstlager, das vom 23. bis 25. Mai stattfinden wird.
Was ist ein Thema, das dir am Herzen liegt?
Besonders am Herzen liegt mir, Kindern den Zugang zur Natur zu ermöglichen und ihnen einen wohltuenden Ausgleich zum immer schneller werdenden Alltag zu bieten.
Herzlichen Dank, Saskia, für deine Zeit!
Über Saskia Krucker
Saskia Krucker ist seit 2007 als Leiterin im Cevi tätig und seit 2013 Abteilungsleiterin der Jungschar zusammen mit Sven Krucker und Emanuel Tan. Ihre Hobbys sind Kochen, Backen, Mantrailing.
Über die Cevi Jungschar Arbon
Bereits seit 1978 gibt es die Jungschar des Cevi Arbon. Und immer noch sind sie am liebsten draussen am Lagerfeuer und im Wald. Aber auch Basteln im Trocknen gehört zum Programm. Die
Jungschar ist vielfältig und aktiv. Ihre Tätigkeiten reichen von Samstagnachmittag-Programmen, über diverse Anlässe (Ferienspass, Schnupperzeltnacht, …), Mitwirken an gemeinnützigen
Projekten bis hin zu mehrtägigen Zeltlagern.

Liebe Doris, wie bist du zum Mittagstisch unserer Kirchgemeinde gestossen?
Im Frühling 2014 wurde ich von Pfr. Harry Ratheiser angefragt, ob ich die Leitung des Mittagstisch Küchenteams übernehmen könnte. Als Hauswirtschaftslehrerin und da ich bereits zehn Jahre im Herbst Kinderlager unserer Kirchgemeinde gekocht hatte, konnte ich mir das gut vorstellen. Nun kochen wir für jeweils rund 60 bis 70 Personen.
Wie funktioniert der Mittagstisch?
Wir ordnen bewusst Tischgruppen für je acht Personen an. So sitzen die Leute wie an einem grossen Familientisch zusammen. Sie geniessen diese Geselligkeit sehr. Es gibt also nicht Tellerservice, sondern sie schöpfen sich tischweise selbst. Es ist wie zu Hause, bloss in einem anderen Rahmen. Mit Fr. 10.– sind wir auch preislich sehr attraktiv.
Was freut dich am Mittagstisch besonders?
Da gibt es vieles. Besonders schön sind die wertschätzenden Rückmeldungen. Da kommt immer viel zurück. Entsprechend engagieren wir uns mit viel Herzblut. Unser Motto ist: Wir kochen «guet – gsund – regional – saisonal – amächelig». Gerne probiere ich auch neue Rezepte aus, die ich jeweils zuerst zu Hause teste.
Wer kommt alles an den Mittagstisch?
Mehrheitlich sind es pensionierte Frauen und Männer. Einige treffen sich bereits kurz nach 11 Uhr, damit sie zusammensitzen und miteinander reden können. Das finde ich sehr schön. Um 12 Uhr essen wir gemeinsam, kurz nach 13 Uhr verabschiedet Pfr. Harry Ratheiser die Anwesenden. Unser Angebot hat sich mittlerweile weit herumgesprochen, sodass wir oft ausgebucht sind.
Was wünschst du dir für die Zukunft des Mittagstischs?
Ich hoffe, dass unser Mittagstisch auch weiterhin so beliebt und gut besucht bleibt. Dabei spielt natürlich auch die gute Stimmung in unserem Küchenteam eine wichtige Rolle. Deshalb gehört meinem Team ein grosser Dank. Was sie leisten ist grossartig. Im April 2026 findet mein 100. Mittagstisch statt – es wäre schön, wenn wir diesen alle gesund und wohlbehalten erleben dürfen.
Herzlichen Dank, Doris
Die Fragen stellten Miriam Augustine

Interview mit Natalie Zöllig und Roger Brand
Liebe Natalie, wie viele Jahre hilfst Du schon am Weihnachtsmarkt mit?
Ich bin seit Beginn dabei, immer am Kuchenstand. Die ersten paar Jahre sogar noch als Zeitfrau.
Ist Dir etwas besonders Schönes in Erinnerung?
Für mich ist der ganze Weihnachtsmarkt besonders. Einmal schneite es – da war es besonders schön. Hoffentlich gibt es den Adventsmarkt noch viele weitere Jahre.
Welches ist denn Dein Lieblingskuchen?
Es gibt immer einige gute Kuchen, etwa den Rüeblikuchen oder die Eierlikörtorte, aber ich kann mich da gar nicht entscheiden.
Lieber Roger, Du engagierst dich bereits seit dem ersten Adventsmarkt als Helfer. Welche Aufgaben übernimmst du jeweils?
Ich übernehme jedes Jahr unterschiedliche Aufgaben: vom Mithelfen bei Bastelvorbereitungen – bei denen ich helfe, die Ideen meiner Frau umzusetzen – über den Aufbau des Adventsmarktes bis hin zum Ausschenken von Suppe und Punsch am Sternenzaubermarkt. Anschliessend unterstütze ich auch beim Abbau und Aufräumen, damit möglichst viel noch am selben Abend erledigt wird.
Was motiviert Dich, Jahr für Jahr bei diesem Anlass mitzuhelfen?
Ich finde den Markt eine wunderbare Idee. Er bringt Menschen jeden Alters und verschiedenster Herkunft zusammen und schafft eine warmherzige, positive Stimmung. Zudem zeigt er eindrucksvoll, wie lebendig und engagiert unsere Kirchgemeinde ist. Einige der Gäste fragten bereits, wer wir eigentlich sind, dass wir einen so schönen und gemeinnützigen Anlass auf die Beine stellen – und angesichts des Veranstaltungsortes muss ich darüber jedes Mal ein wenig schmunzeln.
Gab es eine besondere Begegnung oder ein Erlebnis, das Dir in besonderer Erinnerung geblieben ist?
Da gibt es jeweils einige schöne Begegnungen. Beispielsweise jene ältere Dame, welche so von der Suppe geschwärmt hat. Sie habe vorher nie wieder eine so gute Suppe erhalten, welche so wunderbar geschmeckt habe wie die, welche ihr Vater jeweils gekocht hatte. Nur hier bei uns.
Das ist doch wunderbar, oder?
Herzlichen Dank, Natalie und Roger!
Die Fragen stellten Sandra Troxler und Karin Brand


Die Orgel wird oft als ‹Königin der Instrumente› bezeichnet. Was berührt und fasziniert Dich persönlich an diesem Instrument, besonders hier in unserer Kirchgemeinde?
Die Orgel selbst ist ein faszinierendes Instrument mit einer langen Geschichte und Entwicklung. Die Orgel in unserer Kirche verfügt über sehr viele wunderschöne Klangfarben, die man an anderen Orten nicht oft findet. Gewissermassen hat man ein ganzes Orchester unter seinen Fingerspitzen …
Gibt es einen Moment, der Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Es war sehr schön zu sehen, wie viele Menschen sich an der Revision/Rekonstruktion 2020/21 unserer Orgel beteiligt haben: die Kirchgemeinde, die Kirchenvorsteherschaft, die Musikkommision, Menschen, die gespendet und eine Pfeifenpatenschaft übernommen haben und schliesslich die Orgelbauer, die die Arbeiten ausgeführt haben. Zu sehen, wie schliesslich bei den Arbeiten der Orgelbauer alles wieder zusammenwuchs und die Orgel ihre ursprünglichen Klangfarben zurückerhielt, war sehr berührend.
Unsere Orgelevents bringen Menschen unterschiedlichsten Alters und mit verschiedensten musikalischen Hintergründen zusammen. Was macht diese Anlässe für Dich einzigartig?
Bei Konzerten und Orgelführungen erlebe ich immer wieder, wie Jung und Alt über die klanglichen Möglichkeiten und die Technik unserer Orgel, die dahintersteckt, staunen. Die Begeisterung für unsere Orgel und die Musik sind sicher ansteckend. Auch versuchen wir das Programm, das wir jedes Jahr auf die Beine stellen, möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Und die Qualität der Konzerte ist auch ein entscheidender Faktor.
Neben dem Gottesdienst sind die Orgelkonzerte ein wichtiger Teil unseres kulturellen Angebots. Auf welche musikalischen Projekte oder Stücke freust Du Dich in den kommenden Monaten besonders – und weshalb?
Das Orgelfestival ist für mich ganz klar das musikalische Highlight des Jahres. Auch bei den Bergli-Serenaden kommen die Instrumente unserer Kirche voll zur Geltung. Am 3. Mai 2026 darf ich zudem ein Konzert im Rahmen des «Bodenseefestivals» spielen, das rund um den See stattfindet. Aber auch das regelmässige Musizieren mit unserem Kinderchor und Erwachsenenchor bereiten mir sehr viel Freude. Zu sehen, wie sich die kleinen und grossen Sängerinnen und Sänger weiterentwickeln, ist sehr schön. In den nächsten Wochen freue ich mich auf den Projektchor, der seit zwei Jahren jeweils einen Gottesdienst im Advent – dieses Mal den Gottesdienst am 2. Advent – mit virtuoser Chormusik bereichert. Aber auch auf das Zusammenspiel mit Konzertchor (23. November) und Musikschulorchester (24. Dezember) freue ich mich. Unsere Orgel ist dabei jeweils eine hervorragende Unterstützung. Ein Solist sagte mir vor Kurzem: «Eure Orgel klingt so schön, da spiele ich auch gerne gratis.»
Herzlichen Dank, Simon!
Das Interview führte Miriam Augustine

Wie bist du zu deiner Aufgabe als IT-Verantwortlicher bei der evangelischen Kirche in Arbon gekommen?
Ich kenne die Kirchgemeinde und deren Infrastruktur durch meine langjährige Arbeit im Cevi und weil Regula, meine Frau, im Sekretariat tätig ist. Ausserdem habe ich zuvor Pfarrer Andreas Gäumann immer wieder
mal unterstützt.
Was motiviert dich bei der täglichen Arbeit?
Alles, was Neu und nicht alltäglich ist. Kurz: alles, wo meine grauen Zellen kreativ gebraucht werden.
Was sind aktuell die grössten IT-Herausforderungen, welche es zu bewältigen gibt.
Die Umstellung der Datenablage auf Teams / Sharepoint und damit für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kirchgemeinde eine Umstellung in der täglichen Arbeit.
Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?
In unserem Garten, mit Regula, den Hunden und einem Grill, über dessen Glut ein feines Stück Fleisch brutzelt. Wenn es dazu dann auch noch einen guten Tropfen in Rot, Weiss oder Rosé gibt, sind wir alle glücklich – sogar
die Hunde.
Das Interview führte Miriam Augustine