Guten Tag…

«Guten Morgen…», «…guten Abend», «…guten Tag».

Wie oft haben Sie in dieser Woche diesen Gruss schon gehört oder die Worte selbst gesprochen?
Auch wenn man sie sehr oft ritualisiert gebraucht, ist der Inhalt stark.

Darin liegt der Zuspruch verborgen, dass es dem anderen gut gehen soll – an diesem Morgen, in der Zeit, in der wir uns begegnen. Wir sagen diese Worte, weil wir glauben, dass sie etwas bewirken. Nämlich dass es dem anderen besser geht, weil wir es ihm wünschen, dass das Wort selbst eine Wirkung entfaltet, weil der andere oder die andere unser Wohlwollen wahrnimmt. Als Christinnen und Christen glauben wir an die Wirksamkeit eines Wortes, das noch weit darüber hinausgeht: den Segen.

Wir sprechen einander zu, was Gott längst versprochen hat.

«Der HERR sei mit euch…», sagen wir, weil Gott verspricht, dass er da ist.

«Der Herr behüte dich…», das können wir anderen zusprechen, weil Gott mit seinem Wort dahintersteht.

Und weil wir glauben, dass Gottes Versprechen in unserem Segnen wirksam wird.

Und so wünsche ich Ihnen einen guten Tag und Gottes Segen für heute und die kommende Zeit.

Seid behütet und gesegnet
Euer Pfarrer Michael Röll

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